Oldisleben (Thüringen)

Artefakte - Denkmale deutscher Geschichte
Fotos: Martin Schramme | Keine Verwendung der Bilder ohne Nachfrage!
letzte Änderung am 11.12.2021

Oldisleben ist eine Stadt im Einzugsgebiet des Kyffhäusers, an der Unstrut und inmitten etlicher, stillgelegter Salzbergwerke. Der Ort befindet sich am Fuße der Sachsenburg. Die Geschichte der Burg reicht bis ins 7. Jahrhundert zurück. Als Wehranlage galt sie bis ins 16. Jahrhundert, also rund 900 Jahre lang.

Zuckerfabrik Oldisleben

Zuckerfabrik Oldisleben, Foto: Martin Schramme, 2013 Foto: Martin Schramme, 2013 Zuckerfabrik Oldisleben, Foto: Martin Schramme, 2013 Foto: Martin Schramme, 2013

Die Zuckerfabrik Oldisleben nahm im Jahr 1873 ihren Betrieb auf und verarbeitete zuletzt 1990 Zuckerrüben zu Zucker. Seit 1835 hatte es am Ort bereits eine Zuckersiederei gegeben. 1989 kam das historische Ensemble unter Denkmalschutz, später entwickelte sich daraus das Europäische Zuckermuseum Oldisleben. Ideale Voraussetzungen dafür ergaben sich aus der Tatsache, dass diese Zuckerfabrik die letzte in Europa war, die noch mit Maschinen aus der Gründungszeit arbeitete.

schöne Bilder der Zuckerfabrik und ausführliche Chronik

Betriebe in der DDR (1949-1990)
VEB Zuckerfabrik Unstrut-Helme Artern Betriebsteil III Oldisleben (1956 erstmals Zuckerrohr aus Kuba verarbeitet, nach der Wende 1990 Übernahme durch die Südzucker AG, Schließung 1991, dann Museum)

Wirtschaft und Leben in Oldisleben vor 1945
Gasthaus zum Weimarischen Hof (ab 1925 mit Kino)
Gasthaus zur Tanne (anerkannte gute Küche, gute Zimmer, gute Betten)
Kaffee und Konditorei Sparenberg Oldisleben
Weinecksche Mühle
Zuckerfabrik Oldisleben GmbH

Einträge im Brockhaus-Lexikon von 1894
Post, Telegraph, Zuckerfabrik, Kunst- und Handelsmühle, Ölsaat- und Zuckerrübenbau.

Begriffslegende

 

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