Hohenthurm (Saalekreis, Sachsen-Anhalt)

Artefakte - Denkmale deutscher Geschichte
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letzte Änderung am 08.09.2021

Hohenthurm war einst Teil der slawischen Ostmark. Die Region war lange landwirtschaftlich geprägt, wurde durch die zentrale Lage jedoch 1908 zum Standort für den Kessel- und Maschinenbau.

Brot- und Feinbäckerei Otto Weise - Haushaltsartikel und Lebensmittel

Brot- und Feinbaeckerei Otto Weise, Foto: Martin Schramme, 03.2010 Foto: Martin Schramme, 03.2010 Foto: Martin Schramme, 03.2010

Das Gebäude der Brot- und Feinbäckerei Otto Weise wurde 1902 errichtet und 1948 umgebaut.
Otto Weise war Mitgründer des Fußballvereins Hohenthurm-Rosenfeld. Das Wappen zeigt zwei Löwen, welche die Schwerter kreuzen und sie durch eine Brezel stecken, über der sich eine Krone und unter der sich vier Brötchen befinden. Dazu sind die Jahreszahlen 1902 und 1948 sowie der Spruch "UMGEBAUT IN SCHWERER ZEIT" zu lesen. Außerdem befinden sich über einem großen W (Weise) die drei Buchstaben O, L und E.

Betriebe in der DDR
VEB Dampfkesselbau Hohenthurm (VEB Kombinat Kraftwerksanlagenbau Berlin)

Betriebe in Hohenthurm vor 1945
Gebr. Richard & Max Schmidt Tiefbohrungen und Brunnenbau, Hohenthurm bei Halle Saale (gegr. 1888, Brunnenbauten aller Art, Spezialität: Filterbrunnen mit konzentrischer Kiesschüttung, Tiefbohrungen nach Kohle, Ton, Wasser, Mineralien, Trocken-, Spül-, Kern-, Meißelbohrungen)
Natorp & Eberhardt Kessel- und Maschinenbau Halle/Saale-Hohenthurm (gegr. 1908, Apparate- und Rohrleitungsbau, 2019 hieß das Nachfolgeunternehmen Doosan Babcock Energy Germany GmbH)

 

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